Segeln als Therapieergänzung

Segeln bietet für Menschen mit Behinderungen und körperlichen Beeinträchtigungen (z.B. nach Schlaganfall) eine ideale Ergänzung und Alternative zu bestehenden Therapien. Die Yachtschule Overschmidt bietet in Kooperation mit der physiosail-Therapeutin Christina Groll die deutschlandweit erste Segeltherapie an.

Seit 2010 werden verschiedene physiosail Kurse für Menschen mit (körperlichen) Behinderungen am Aasee in Münster angeboten. Dabei werden sowohl Segel-Kurse für Kinder als auch Segel-Kurse für Erwachsene angeboten, sowie spezielle Angebote für Menschen mit schwersten Behinderungen.
Das Angebot ist vielfältig, so dass für jedes Interesse, jedes Alter und jede Art der Beeinträchtigung der richtige Kurs dabei ist.

Barrierefreies Segeln durch Lifter am Steg - ab sofort kann jeder an Bord!

Seit 2011 steht vor der Tür der Yachtschule Overschmidt ein Lifter! Dank der massiven Stahlkonstruktion und dem komfortablen Tragetuch können nun auch diejenigen segeln, denen der Einstieg ins Boot bisher nicht möglich war.

Wir sind unserem Motto "Es gibt keine Beeinträchtigung, mit der man nicht segeln könnte!" wieder einen Schritt näher gekommen. Wer irgendwie einen Arm etwas bewegen kann - kann auch selbstständig segeln! Also auf geht‘s, die Saison ist noch jung ...

Am Aasee steht für Kinder und Erwachsene mit schwersten Behinderungen das einzige Access Dinghi in Deutschland bereit. Dieses Spezialboot kann individuell an die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Segelnden angepasst werden, so dass es keine Beeinträchtigung gibt, mit der man nicht segeln könnte!

Die Anschaffung des Lifters wurde durch den Förderverein ZNS des Uniklinikums Münster sowie der Sparkasse Münsterland Ost ermöglicht. Die Firma BRAUS Lift & Care Systems fertigte den Lifter nicht nur an, sondern hat auch die Finanzierung unterstützt.

Allen Förderern gilt ein ganz beosonderer Dank, den sie alle tragen dazu bei das Unmögliche möglich zu machen.

Zitate der Teilnehmenden:

"Es geht nicht um Krankheiten, sondern das man nach vorne schaut - was machen wir jetzt als nächstes..."

Harald Mille