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 01.04.2009

Überblick über die physiosail-Studie

Hintergrund der Studie
In der physiosail-Studie wird die Kompetenzbildung durch Segeltherapie bei Menschen mit einer Behinderung durch eine ZNS-Schädigung wissenschaftlich erarbeitet. Ziel der Studie ist es, die Segeltherapie als eine Form der spielerisch-sportlichen Bewegungstherapie theoretisch zu fundieren, praktisch zu erproben und unter Berücksichtigung der Teilnehmenden-Perspektive zu optimieren.
Diese Studie wird von Christina Groll (Physiotherapeutin, MSc physioth.) im Rahmen ihrer Dissertation an der Universität Osnabrück und mit Unterstützung vom Verein zur Förderung der Segeltherapie e.V. von sowie von physiotherapie Groll durchgeführt.

Studiendurchführung
Es wird eine qualitative Studie durchgeführt, bei der die Probanden an der Segeltherapie sowie einem Gruppengespräch teilnehmen. Die Segeltherapie ist ein physiosail-Kompaktkurs und besteht aus vier Einheiten á zwei Stunden, die innerhalb einer Woche an den Tagen Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag stattfinden.

Als Proband beantworten Sie vor Beginn der Studie Fragen, um ihre Eignung für die Studien feststellen zu können.
Im Rahmen der Segeltherapie kann es zu weiteren Fragebogen Erhebungen sowie zur Anwendung motorischer Tests kommen, die jedoch nicht der eigentlich Studie dienen, sondern Teil der Segeltherapie sind, die im Ganzen untersucht werden soll.

In einem Gruppengespräch mit anderen Probanden werden Sie im Anschluss der Segeltherapie um Ihre Erfahrungen sowie um Anregungen, Kritik und Verbesserungsvorschläge zu dem Konzept gebeten. Die Teilnahme an der Segeltherapie ist an die Teilnahme beim Gruppengespräch geknüpft, so dass eine Teilnahme am Segeln ohne das Gruppengespräch nicht möglich ist.

Sie dürfen Ihre bisherigen Therapien wie bisher fortsetzen und auch ihre gewohnten Medikamente einnehmen.

Kosten
Die Teilnahem an der physiosail - Segeltherapie ist kostenlos. An- und Abreise, Verpflegung und ggf. Unterkunft müssen Sie sowohl für den Zeitraum der Segeltherapie als auch das anschließende Gruppengespräch selbst organisieren und finanzieren.

Risiken
Es besteht keine Gefahr für Sie beim Segeln, da alle TeilnehmerInnen Schwimmwesten tragen werden. Es kann jedoch passieren, dass Sie durch Spritzwasser o.ä. nass werden, so dass Sie Ersatzkleidung mitbringen sollten (auch Schuhe). Insbesondere wenn Sie sehr kälteempfindlich sind, sollten Sie auch ausreichend warme Kleidung achten. Ihnen wird während des Projekts Segelbekleidung zur Verfügung gestellt.
Sie nehmen auf eigene Gefahr am Segeln teil und Christina Groll haftet nicht für Schäden an Personen oder Gegenständen.

Die praktische Phase der Studie ist abgeschlossen.

Zitate der Teilnehmenden:

"Das Segeln hatte einen Einfluss auf meine Einschränkungen und wahrscheinlich noch viel wichtiger, auf die Wahrnehmung meiner Einschränkungen, weil man sich einfach viel mehr zutraute."

Maria-Elisabeth Hagel