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Christina Groll (MSc physioth.)

Nach meinem Abi habe ich die Ausblidung zur Physiotherapeutin in Bochum begonnen und bin seit 2003 staatlich examinierte Physiotherapeutin.
Anschließend habe ich das Bachelor Studium in der Physiotherapie an der Fachhochschule Osnabrück absolviert. Anfang des Jahres 2010 habe ich dann den Master of Science in Physiotherapie an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst  - HAWK Hildesheim, Holzminden, Göttingen mit sehr gut abgeschlossen. In meiner Masterarbeit habe ich den Einfluss der segelnbasierten Physiotherapie auf die Lebensqualität von Schlaganfall-Betroffenen dargestellt - und den Grundstein für physiosail gelegt.
Neben der Tätigkeit in Forschung und Lehre an der Hochschule Osnabrück habe ich in mehreren physiotherapeutischen Praxen gearbeitet und Patient(inn)en mit unterschiedlichen Krankheitsbildern behandelt.
Mit dem erfolgreichen Abschluß der Fortbildung zur Bobath-Therapeutin im März 2012 habe ich meinen Schwerpunkt in der Behandlung von Patient(inn)en mit neurologischen Erkrankungen gestärkt.
Seit 1. Mai 2013 bin ich in eigener Praxis physiotherapie Groll in unmittelbarer Nähe zum Aasee tätig. Nebenbei schreibe ich an der Universität meine Doktorabeit, um die Segeltherapie auch auf wissenschaftlich fundierte Beine stellen zu können.

Im Sommer 2006 durfte ich in Stockholm, Schweden in einer Segelschule für Menschen mit Behinderung als Volunteer arbeiten. Dort wird Segeln bereits seit Jahren als Therapieergänzung bei chronischen Erkrankungen und Behinderungen wie beispielsweise Halbseiten- oder Querschnittslähmung eingesetzt. Ich hatte meinen Traumberuf gefunden - aber leider gab´s nichts Vergleichbares in Deutschland. Es mussten dann noch ein paar Jahre ins Land gehen, bis ich mich mit der tollsten Tätigkeit, die ich mir vorstellen kann, selbstständig gemacht habe.
Danke eines Stipendiums des Internationalen Hospitationsprogramm Gesundheit und Pflege der Robert-Bosch-Stiftung konnte ich 2011 sieben Wochen lang viele wertvolle Erfahrungen in Australien sammeln. Ich habe dort in zahlreichen "sailability-clubs" hospitiert und verschiedene Segelprogramme für Menschen mit Behindeurng kennengelernt. In Rehaeinrichtungen und an zwei Universitäten habe ich Einblick in die Rehabilitation down under gewonnen. Meine Erfahrungen habe ich in einer Art Tagebuch festgehalten.

Als Sportphysiotherapeutin betreue ich das paralympische Segelteam Deutschlands (Nationalkader), was sehr spannend ist und viel neue Anregungen bringt. Bei den Regatten habe ich schon einige Menschen kennen gelernt, die ungeachtet ihrer Behinderung faszinierend gut segeln.
Im Segel Club Münster, der Inklusionsstandort vom Sailing Team Germany (STG) ist, leite ich das Regattatraining. Hierbei kann ich meine Erfahrungen von physiosail und der Betreeung des paralympischen Teams optimal verknüpfen.

Seit 2009 bin ich zudem nationale Klassifiziererin für den Segelsport behinderter Menschen.

Weiterhin habe ich langjährige Segelerfahrung in unterschiedlichen Bootsklassen. Meine Eltern nahmen mich noch vor meinem ersten Geburtstag mit zum Segeln und so wuchsen mir  "Seebeinchen". Irgendwann galt bei mir dann: "Land darf sein, Wasser muss sein!"
In meiner Jugend bzw. Anfang meiner 20er Jahre bin ich mehrere Jahre Jollen Regatten geseglt und habe unter anderem an Europa- und Weltmeisterschaften teilgenommen. Außerdem fahre ich seit 2004 als Stammcrew auf dem Drei-Mast-Gaffelschoner Großherzogin Elisabeth und seit vielen Jahren als Skipperin auf Yachten. Erfahrung allein heißt noch nicht viel, daher bin ich in Besitz der Sportbootführerscheine See und Binnen (Segel und Motor) sowie des Sportseeschifferscheins.

Zitate der Teilnehmenden:

"Die Segelwoche war das Beste was mir in den letzten Jahren seit dem Schlaganfall passiert ist."

Heinrich Heckmann